| GEMA ist ungerecht |
Die GEMA steht in der Kritik. Das ist in der CreativeCommons-Szene nichts Neues. Doch nun hat auch der SPIEGEL als einer der Meinungsführer in der deutschen Medienlandschaft begonnen, auf die Verwertungsgesellschaft zu schießen. "Nach Meinung mancher Mitglieder ist die GEMA heute vor allem eines: Schikane."

Die Verteilungsschlüssel seien zu intransparent. Während manche Künstler enorm gut von den GEMA-Einnahmen leben könnten, ginge das Gros der Mitglieder weitgehend leer aus. Und auch für die Musiknutzer ist der Umgang mit der GEMA alles andere als transparent und einfach.
Es gibt eigene Tarife für "Konzerte der ernsten Musik" (ab 35,85 Euro pro Konzert), Vereine mit Tanzmariechen (123,84 Euro jährlich), Arztpraxen (ab 85,68 Euro), Erotikfilmvorführungen in Videoeinzelkabinen (90 Euro), Telefonwarteschleifen (138,70 Euro je 30 angefangene Amtsleitungen) oder Musik bei Gottesdiensten (ab 110 Euro)." So beschreibt der SPIEGEL-Artikel, wie sich aus der ursprünglich guten Idee eine riesige Bürokratie entwickelt hat.
Vielleicht ist das GEMA-Modell ja auch einfach nur ein Überbleibsel aus dem 20. Jahrhundert? Wir vom breiPott sind da schon einen Schritt weiter. CreativeCommons ist hier ein Stichwort, dass Musikern und Musiknutzern in Zukunft sicherlich noch öfters begegnen wird.







